Strandgut des Thanatos

Manchmal,
in mondlosen Nächten,
spür ich den Windhauch
lautloser Schwingen.

Stöhnend segelt mein Bett
in Stürmen und Brandung
zum wartenden Felsen.

Am Ufer
fliehend und nahend
im Gleichklang der Wellen
sein Schatten,
suchend im Treibgut
nach nutzlosen Tagen.

Was ich getan,
wirft Er ins Meer.

Im Schweißtau des Morgens
mein Hoffen,
ihm müßige Tage
noch abzuringen.

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